5 Gründe, warum der Umgang mit Tieren für Kinder wichtig ist

Während es in früheren Zeiten ganz normal war, dass Menschen und Tiere in sehr engem Kontakt miteinander aufwuchsen, ist es heutzutage eine Seltenheit geworden. Vor allem Kinder, die in der Stadt aufwachsen, kennen Tiere vom Bauernhof oft nur aus Büchern oder aus dem Fernsehen.

Tiere fördern die emotionale, geistige und soziale Entwicklung von Kindern

Dabei verbindet Menschen und Tiere seit Urzeiten eine besondere Beziehung. In älteren Generationen gehörte es zur normalen Entwicklung eines Kindes mit Tieren am Bauernhof in der Natur zu spielen. Und das war gut so. Denn der Umgang mit Tieren beeinflusst auch das soziale Verhalten der Kinder und hat einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden. Tiere können Kindern das Gefühl von Geborgenheit geben, sie trösten oder ihnen einfach nur Gesellschaft leisten.

5 Gründe, warum der körperliche Kontakt mit Tieren wichtig ist und wie er auf Kinder wirkt

1. Körper – und Sinneswahrnehmung

Kinder stärken durch den körperlichen Kontakt mit den Tieren die Sinne – riechen, hören, sehen und tasten. Außerdem wirkt der körperliche Kontakt mit den Tieren blutdrucksenkend – beruhigend, kreislaufstabilisierend und stressreduzierend.

 

2. Selbstwahrnehmung und Selbstbewusstsein

Der Umgang und die Verantwortung mit Tieren fördert die Selbstwahrnehmung und das Selbstvertrauen.  Wenn das Kind weiß „das mache ich gut, ich kann das, das Tier fühlt sich bei mir wohl“ steigert und stärkt  es automatisch das Selbstbewusstsein.

 

3. Emotionale und soziale Entwicklung

Kinder lernen beim Umgang mit Tieren auch das Sozialverhalten und können besser mit ihren Gefühlen umgehen. Auch für Kinder, die schüchtern sind und schwer Freunde finden, können Tiere eine „gute Brücke“ zu anderen Kindern sein. Alle Kinder lernen im Umgang mit Tieren: Gehe ich liebevoll mit dem Tier um, so wird es darauf freundlich reagieren. Verhalte ich mich aggressiv, läuft das Tier weg oder wird auch aggressiv. So erlernen Kinder mit Lebewesen respektvoll umzugehen und Rücksicht zu nehmen.

 

4. Verantwortungsbewusstsein, Strukturfähigkeit und Durchhaltevermögen

Tiere fördern die Fürsorglichkeit und das Verantwortungsbewusstsein. Sie erziehen zu Ordnung, Pünktlichkeit und Selbstdisziplin. Der Körperkontakt zu Tieren ist ein Seelenbalsam für Kinder und kann die Phantasie anregen und die Erlebnisfähigkeit vertiefen.

 

5. Nonverbale Kommunikationsfähigkeit

Bis zu 80% unserer Kommunikation verläuft nonverbal mittels Mimik, Blickkontakt, Gestik, Körperhaltung. Nonverbale Kommunikation beeinflusst unsere Beziehungen. Kinder lernen im Umgang mit Tieren auch sich mittels Körpersprache und Mimik auszudrücken und sich in andere besser hinein zu fühlen.

 

Haustier anschaffen oder erst mal testen?

Sich gleich ein Haustier anzuschaffen, ist heutzutage oft nicht machbar, weil einfach die Zeit und die Räumlichkeiten fehlen. Außerdem ist es oft nicht klar, ob das Kind nicht innerhalb kürzester Zeit die Freude verliert.

Eine gute Alternative ist es einen Familienurlaub zu verbringen, wo Kinder den Umgang mit Tieren eine Zeit lang kennenlernen können.

2018-01-29T12:46:48+00:00
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